Archiv für die Kategorie ‘Popkultur und Freiheit’

Vor kurzem lief im Deutschlandfunk eine Reportage über Musiktonträger und Musikmarkt*. Es ging um Schallplatten, CDs, Musikkassetten und Internet, Verkaufsboom und deren Einbrüche. Musik aufzunehmen bedeutet Risiko. Doch was, wenn unsere Herangehensweise an Musik und deren Vermarktung eine ideologische Komponente beinhaltet?

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Videospiele sind Teil der Populärkultur. Und wie bei Film und Fernsehen verwundert es daher nicht, dass sich die Entwickler mittlerweile auch an ernstere Themen wagen.
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Wer erinnert sich noch an „The Village“ von M. Night Shyamalan? Der Film handelt von der Geschichte eines Dorfes nahe eines Waldes. Die Monster des Waldes und die Menschen des Dorfes haben einen Pakt: Man kommt sich nicht zu nahe, und wenn doch, sind die Dorfbewohner die Unterlegenen. „The Village“ erzählt vom Wunsch nach Sicherheit in einer unsicheren Welt. Diese Sicherheit wird allerdings mit einem hohen Preis bezahlt: der ständigen Angst Grenzen zu überqueren. Rot, die Farbe der Wesen aus dem Wald, ist für die Dorfbewohner tabu. Es ist das äußere Zeichen der Andersartigen, die man aus der gesicherten Zone fernhaben möchte.

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Kunst oder Klamauk: HGich.T

Veröffentlicht: Juli 28, 2011 in Kultur, Kurioses, Philosophie, Popkultur und Freiheit
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Ich bin vermutlich einer der Letzten, die das „Youtube-Phänomen“ HGicht.T entdeckt haben. Nachdem sich die anfängliche Verwirrung gelegt hatte, wollte ich das ganze schon unter „Blödsinn“ klassifizieren, doch sowohl der Beitrag bei der 3Sat-Sendung kulturzeit, der ARTE-Produktion Tracks als auch die Erwähnung beim DeutschlandradioKultur zum diesjährigen Theaterfestival Impulse, ließen dann doch einen Verdacht aufkommen: Was genau passiert hier eigentlich?

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Vordergründig wirkt das Video recht einfach.

Zunächst die naive Leseart:
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Im Gegensatz zum ähnlich simplen Cloverfield, hat Transformers nicht den Anspruch Zeitgeschehen zu kommentieren. Und dennoch.

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Inception

Veröffentlicht: August 18, 2010 in Kultur, Popkultur und Freiheit
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Was wurde nicht alles über Nolans neuen Film gesagt und geschrieben, kompliziert sei er, etwas ganz Neues, blabla. Da ich – ja, ich steh dazu – gerne klugscheiße und heruminterpretiere, habe ich mich natürlich auf den Film gefreut, auch wenn der massive Gebrauch von Superlativen selbstverständlich skeptisch stimmt. Und tatsächlich: Die Kritiken sind interessanter als der Film selbst. Dabei ist „Inception“ beileibe kein schlechter Film, nur ist er leider eine weitere Wiederholung von Welt am Draht.

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Musikvideos sind Teil der Massenkultur geworden. Die meisten kann man schnell übergehen, nur selten ist etwas wirklich Schaubares dabei. Lady Gaga gehört zu den wenigen Künstlern, welche dank fähiger Leute wie Jonas Åkerlund meistens brauchbare Videos abliefern. Auch ihr letztes Output unter der Regiearbeit von Steven Klein macht einiges her, obwohl der Song selbst, zugegeben, sehr schwach ist.

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Watchmen ist ein sehr interessanter und reicher Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons, der auf verhältnismäßig wenig Raum eine Menge an Geschichte, Philosophie und Ideologien anbietet. Eigentlich galt der Stoff als unverfilmbar, doch Zack Snyder gelang es, den komplexen Comic in bewegte Bilder umzusetzen.

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Popkultur und Freiheit (IV): Avatar

Veröffentlicht: Januar 16, 2010 in Popkultur und Freiheit
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Als ich die ersten Trailer und Standbilder von Camerons Avatar sah, dachte ich, dass mich der Film nicht interessieren würde, zu künstlich erschienen mir die hochgepriesenen CGI-Effekte und Cameron ist dann doch zu sehr Mainstream, als dass er überraschen könnte. Mein Interesse wurde allerdings durch die konservative Ablehnung des Filmes genährt. Ebenso durch die vielen positiven Rezensionen war ich vorgewarnt, und erwartete mir das angekündigte Naturromantik-Märchen mitsamt Kapitalismuskritik. Wie man sich doch irren kann!

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