Wer erinnert sich noch an „The Village“ von M. Night Shyamalan? Der Film handelt von der Geschichte eines Dorfes nahe eines Waldes. Die Monster des Waldes und die Menschen des Dorfes haben einen Pakt: Man kommt sich nicht zu nahe, und wenn doch, sind die Dorfbewohner die Unterlegenen. „The Village“ erzählt vom Wunsch nach Sicherheit in einer unsicheren Welt. Diese Sicherheit wird allerdings mit einem hohen Preis bezahlt: der ständigen Angst Grenzen zu überqueren. Rot, die Farbe der Wesen aus dem Wald, ist für die Dorfbewohner tabu. Es ist das äußere Zeichen der Andersartigen, die man aus der gesicherten Zone fernhaben möchte.

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Kunst oder Klamauk: HGich.T

Veröffentlicht: Juli 28, 2011 in Kultur, Kurioses, Philosophie, Popkultur und Freiheit
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Ich bin vermutlich einer der Letzten, die das „Youtube-Phänomen“ HGicht.T entdeckt haben. Nachdem sich die anfängliche Verwirrung gelegt hatte, wollte ich das ganze schon unter „Blödsinn“ klassifizieren, doch sowohl der Beitrag bei der 3Sat-Sendung kulturzeit, der ARTE-Produktion Tracks als auch die Erwähnung beim DeutschlandradioKultur zum diesjährigen Theaterfestival Impulse, ließen dann doch einen Verdacht aufkommen: Was genau passiert hier eigentlich?

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Von Robert Pfaller:

Noch in einem weiteren Zusammenhang begegnet am Beginn des 21. Jahrhunderts ein solcher abrupter Wechsel der Wahrnehmung von etwas, das bislang als mondän und gesellig galt, zu einem Objekt des geekelten Anstoßes: am Beispiel des Umgangs mit der Tabakkultur. Eine Politik, die offenbar nichts Besseres oder Wichtigeres zu tun hat, ergeht sich europaweit in der gouvernantenhaften Erlassung von immer lückenloseren und strikteren Rauchverboten im öffentlichen Raum; unterstützt von einer massiven Medienpropaganda und einer dementsprechend
erregten öffentlichen Meinung, bei der rauchende Personen zunehmend zu Unpersonen geraten. (…) Mit grenzenloser Aggression äußern selbstberufene Gesundheitsapostel immer neue Schreckensmeldungen über die Schädlichkeit des Tabakgenusses und insbesondere des Passivrauchens; keine pragmatische Reglung welcher Art auch immer erscheint ihnen gangbar. Sie wollen ein Kulturphänomen total aus der Öffentlichkeit vertilgen und liquidieren. (…)
Da diese Gesundheitspolitik mit ihrer blendenden Erscheinung die ganze Bühne der Problemwahrnehmung für sich einnimmt, geraten auch in diesem Fall die politischen Hintergründe und Gefahren schnell aus dem Blick: vor allem wird dadurch der Umstand kaschiert, dass die Rauchverbotsdebatte nur der erste Schritt einer voranschreitenden Biopolitik ist, die das gesellschaftliche Solidaritätsprinzip bei der Krankenversicherung außer Kraft setzen und Krankheit in Zukunft als etwas Selbstverschuldetes und mithin zu Bezahlendes begriffen wissen will. Ebenso lässt die aufgeregte Behandlung des Themas vergessen, dass die Politik der Rauchverbote ein typisches Beispiel für Pseudopolitik ist: Sie wird betrieben von Regierungen, die sich äußerst willfährig zeigen, wenn es darum geht, andere Fragen, die von entscheidendem gesellschaftlichen Interesse sind (wie z.B. Fragen des Zugangs zu Infrastruktur, Ressourcen und Bildung, der Sozial- und Altersvorsorge oder der Lebensmittelkontrollen), dem freien Markt zu überantworten: dafür spielen sie dann eben in einer unbedeutenden Nische ein bisschen Autorität und stellen dort ein kleines Stück heile Welt her. Eine Politik, die ihre entscheidenden Aufgaben verabsäumt, wird, um davon abzulenken, gern auf einem Nebenschauplatz hyperaktiv. Selbst wenn ihre dort getroffenen Aufgaben vernünftig wären (was bei den Rauchverboten durchaus fraglich ist), müsste die Gesellschaft ihnen darum Widerstand entgegensetzen – um dessen willen nämlich, was ihr durch eben diese Maßnahmen vorzuenthalten versucht wird. Denn Vernunft besteht eben nicht darin, zuerst und ausschließlich dort vernünftig zu sein, wo es leicht und bequem ist.

Pfaller, Robert: „Das Schmutzige Heilige und die reine Vernunft“, Fischer 2008, S. 14f.

Das Schlumpfine-Prinzip

Veröffentlicht: April 25, 2011 in Kultur, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Uncategorized
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(h/t an jemanden, die ich leider nicht mehr wieder finde)

Zeitvertreib

Veröffentlicht: April 17, 2011 in Allgemeines, Kultur, Musik, Video
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Thomas Bernhard zum 80sten

Veröffentlicht: Februar 9, 2011 in Allgemeines, Bücher, Kultur
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Nur wenige prägten die europäische Literatur so wie Thomas Bernhard.

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Vordergründig wirkt das Video recht einfach.

Zunächst die naive Leseart:
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Oh du laute…

Veröffentlicht: Dezember 24, 2010 in Musik, Video
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Happy birthday…
…an unseren…
Rock’n’Roll-Erlöser!

Rolle rückwärts

Veröffentlicht: November 16, 2010 in Allgemeines, Kurioses
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Ich werde jetzt nicht in den Kanon der „Roche-will-nur-Aufmerksamkeit“-Rufer einstimmen, auch wenn dieser Verdacht auf der Hand liegt.

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Monday Morning Motivator

Veröffentlicht: Oktober 18, 2010 in Musik
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